Bist du ein Stressesser? Das kannst du dagegen tun!

Stressesser

„Heute war so ein stressiger Tag, da habe ich mir das Stück Schokolade wirklich verdient!“ oder „Ich brauche etwas Leckeres, das mich wieder aufheitert.“ Na, kommen dir diese oder ähnliche Aussagen bekannt vor oder wendest du sie manchmal sogar selbst als Entschuldigung an? Dann bist du wahrscheinlich ein Stressesser! Aber was ist Stress-Essen überhaupt und wie schafft man es, damit aufzuhören?

Stress-Essen: Das sind die Auslöser

Wie der Begriff schon vermuten lässt, ist Stress der Auslöser für den Heißhunger nach Süßem oder Salzigem. Nach einem anstrengenden Tag will man sich belohnen und greift zur Chips-Tüte. Mit Hunger hat das wenig zu tun, vielmehr sieht man das Essen als eine Art Belohnung an und verwechselt so den psychologischen mit dem physischen Aspekt des Hungers. Wenn du dich in diesem Verhalten wiedererkennst, ist das aber noch lange kein Grund zu verzweifeln!

Diese Tipps und Tricks helfen jedem Stressesser:

1. Keine Süßigkeiten zu Hause haben

Studien zeigen, dass wir in Stresssituationen lieber das essen, was für uns leichter zugänglich ist. Sprich: Wir essen lieber den Apfel, den wir zu Hause haben, als den Schokoriegel, für den wir erst in den Supermarkt um die Ecke müssten.

2. Das ungesunde Essen sollte nicht „sichtbar“ sein

So banal dieser kleine Trick auch klingt: Wir neigen dazu, das zu essen, was wir sehen und in Reichweite haben. Wenn wir also erst in den Keller gehen müssen, um an unser Süßigkeiten-Fach zu kommen, denken wir doppelt darüber nach, ob wir den Weg wirklich auf uns nehmen wollen.

3. Einen anderen Weg finden, sich zu belohnen

Es gibt genug andere Dinge, die in uns Glücksgefühle auslösen und uns zufrieden machen. Wie wäre es mit einem heißen Bad, deinem Lieblingstee oder Yoga? Du findest sicher etwas, womit du dich nach einem anstrengenden Tag belohnen kannst, ohne danach ein schlechtes Gewissen zu haben.

4. Mach dir gute Laune!

Schon die kleinste Stimmungs-Schwankung wirkt sich auf dein Essverhalten aus. Versuche, dir gute Laune zu machen und du wirst sehen, wie dein Verlangen nach ungesunden Snacks nachlässt. Denk einfach an etwas, was dich glücklich macht, oder an etwas, wofür du heute dankbar bist!

Ganz wichtig: Sei nicht zu streng mit dir! Für die meisten von uns ist der Verzicht auf Süßigkeiten eine Herausforderung, die sehr viel Disziplin kostet. Vergiss nicht, dir ab und zu deine Lieblingsschokolade zu gönnen – wie schon ein altes Sprichwort besagt: „Alles ist gut im rechten Maß.“

Text: Nina Schatz – ELLE